In den letzten Tagen war ich etwas unterwegs und konnte so meine Eindrücke vom Espace sammeln, die größtenteils positiv sind.
Der Fahrkomfort ist, wie schon des öfteren geschrieben, sensationell und die Konfigurierbarkeit ist auch eine nette Sache. Obwohl die zahlreichen Funktionen zum Teil sehr hilfreich sind, lenken sie vom Verkehr extrem ab. Es mag sein, dass das am Anfang, wo man das Auto kennen lernen möchte mehr ist, aber die Konzentration nahezu aller Funktionen im Touchscreen ist nicht das Gelbe vom Ei.
Teilweise sind einfache Funktionen in den unergründlichen Tiefen der Menüs versteckt und manchmal fragt man sich auch, wieso gewisse Funktionen da und nicht wo anders sind.
Mir ist es heute 2mal passiert, dass ich beinahe mit einem anderen Fahrzeug Kontakt gehabt hätte, weil ich eine Einstellung ändern wollte und das meine Aufmerksamkeit unnötig vom Verkehr abgelenkt hat.
Aber kommen wir zu den positiven Dingen, denn alles andere am Espace begeistert mich sehr.
Anfangs hatte ich gewisse Bedenken gegenüber dem Doppelkupplungsgetriebe, da ich befürchtete dass das Rangieren, losfahren oder Stop & Go Verkehr problematisch ist - aber nichts dergleichen. Ich war heute in der Stadt unterwegs und merke eigentlich keinen Unterschied zu einer Wandlerautomatik, da der Wagen auch sofort wenn man von der Bremse geht behutsam losrollt.
Die Schaltvorgänge sind sowieso viel besser als bei der Automatik und die Leistung kommt auch viel besser durch. Derzeit bin ich noch in der Einfahrphase und bewege den Wagen eher behutsam mit niedrigen Drehzahlen. Ein nettes Gimmick ist die Anzeige von Drehmoment und Leistung (in der Sporteinstellung), da man schön mitverfolgen kann wie die Leistung zustande kommt. Teilweise fährt man mit 30 PS und 350 NM Drehmoment bei rund 1500 U/min.
Überhaupt finde ich die Leistungscharakteristik des Motors toll, da er bei geringsten Drehzahlen bereits eine gewaltige Leistung abgibt (für dieses Motörchen).
Der Sitzkomfort ist auch nach 600 km noch sehr gut und die Erreichbarkeit der Bedienelemente ist auch ganz gut. Auf längeren Strecken ist die Sitzflächenverlängerung eine tolle Sache die so richtig Oberklassefeeling aufkommen lässt.
Das Soundsystem ist auch toll, besonders bei klassischer Musik, wobei auch andere Musikrichtungen sehr gut wieder gegeben werden. Allerdings muss man auch, wie ich es schon geschrieben habe sagen, dass das Standard System besser auf den persönlichen Geschmack eingestellt werden kann als das Bose System.
Mittwoch, 9. Dezember 2015
Freitag, 4. Dezember 2015
Endlich ist es soweit - Übernahme Renault Espace 1.6 dci Initiale
Nachdem ich aufgrund diverser Verschiebungen nun 5 1/2 Monate auf meinen neuen Renault Espace 1.6 dci Initiale gewartet habe, konnte ich den Wagen heute in Empfang nehmen.
Die Übergabe beim Händler hat nur kurz gedauert, da ich mich im Vorfeld schon sehr genau mit dem Fahrzeug beschäftigt habe und daher viele Funktionen besser kannte als der Verkäufer. Dadurch kam ich relativ schnell zum Fahren, doch piepte der Espace gleich mal heftig. Ich habe ungefähr eine halbe Stunde gebraucht um den Übeltäter zu finden, nämlich in der Navigation unter Audioeinstellungen musste die Geschwindigkeitswarnung abgestellt werden - dann war Ruhe.
Das soll den Lesern hier ins Bewusstsein führen, dass der Wagen derart umfangreich eingestellt werden kann, das selbst ein IT affiner Typ wie ich so seine Schwierigkeiten hat.
Während der ersten Fahrt muss ich sagen, dass ich sogar etwas überfordert war, denn wenn ständig was piept oder irgendwas nicht so funktioniert wie man es erwartet geht es einem auf die Nerven. Zudem befand sich mein Fahrzeug auf der Navikarte nicht auf der Straße sondern konstant ca. 1 cm daneben und ich vermutete einen Fehler.
Zu Hause angekommen startete ich erstmal den Rechner, legte ein Benutzerkonto beim R-Link Store an und prompt wurden 3 Updates gefunden die installiert werden sollten. Auch hier braucht man ein wenig bis man sich zurecht findet, letztlich hat es aber funktioniert und bei meiner 2 Fahrt abends (auch um das LED Licht auszuprobieren) spielte ich die 3 Updates ein bzw. brauchte ich nur die SD Karte einzulegen und alles andere geschah alleine. Danach brauchte es zwar etwa 10 Minuten, bis das Fahrzeug auch auf der Karte dort war wo ich war, aber er fuhr ab diesem Zeitpunkt zumindest auf der Straße (und ich hoffe, dass das so bleibt!)
Die 2. Fahrt mit dem Wagen war dann auch schon etwas entspannter, wobei man die Aufregung nicht unterschätzen sollte die man hat, wenn man ein neues Fahrzeug übernimmt. Da es stock finster war, konnte ich auch die Ambientebeleuchtung in Augenschein nehmen, wobei ich die Helligkeit speziell für die Nacht noch etwas runter regeln muss.
Zum LED Licht ist zu sagen, dass dieses nicht schlechter ist wie bei einem aktuellen Audi A6, da ich mit so einem Modell zufällig gestern Nacht unterwegs war. Der Fernlichtassistent funktioniert beim Espace sogar besser - das überrascht mich ehrlich gesagt schon sehr, da jetzt Renault nicht sooo der Premiumhersteller ist.
Die Sitze im Initiale sind um eine Klasse besser als im Intens, da sie eine ausziehbare Sitzflächenverlängerung haben und das macht einen gewaltigen Unterschied. Die restlichen Einstellmöglichkeiten sind glaube ich identisch, wobei ich nicht mehr genau weiß, ob sich beim Intens die Sitzfläche auch neigen lässt wie im Initiale. Etwas schade finde ich, dass es die Sitzflächenbelüftung des Talisman im Espace (noch) nicht gibt. Ich finde, es hätte durchaus auch im Espace als Topmodell schon von Beginn an Einzug halten sollen. Die Lenkradheizung finde ich wiederum überflüssig.
Sonst kann ich derzeit noch nicht viel mehr sagen, da ich erst wenig gefahren bin, werde aber meine Eindrücke weiterhin posten.
Ach ja, bevor ich es vergesse - Bose Soundsystem. Der Erstkontakt war ehrlich gesagt nicht beeindruckend, da ich aber weiß, das auch Lautsprecher "eingefahren" werden müssen, hat sich der Eindruck von Morgens bis Abends wesentlich verändert. Als ich am Morgen meine SD Karte mit den Liedern einlegte, war vom Bass nur sehr wenig zu hören. Je länger die Anlage gelaufen ist, umso harmonischer hört sich das ganze an - ich habe diese Erfahrung auch schon bei meinem Heimkinosystem gemacht und man sollte der Anlage einfach etwas Zeit geben um sich auch entsprechend einzufahren (die Membranen werden durch den Betrieb leichtgängiger, wodurch auch mehr Luft bewegt wird).
Die Einstellmöglichkeiten des Seriensystems sind wesentlich umfangreicher, denn beim Bose lässt sich nur Fader/Balance und Bass/Höhe verstellen. Das war es auch schon, wobei die Anlage sehr natürlich abgestimmt ist, und alle Facetten sehr gut wiedergibt. Letztlich wurde das System von Bose auf den Innenraum des Espace abgestimmt und deshalb weniger Einstellmöglichkeiten notwendig sein dürften. Dem einen oder anderen wird das Seriensystem deshalb besser gefallen - das muss auch mal gesagt werden. Die Bose Anlage klingt aber trotzdem hervorragend.
Die Übergabe beim Händler hat nur kurz gedauert, da ich mich im Vorfeld schon sehr genau mit dem Fahrzeug beschäftigt habe und daher viele Funktionen besser kannte als der Verkäufer. Dadurch kam ich relativ schnell zum Fahren, doch piepte der Espace gleich mal heftig. Ich habe ungefähr eine halbe Stunde gebraucht um den Übeltäter zu finden, nämlich in der Navigation unter Audioeinstellungen musste die Geschwindigkeitswarnung abgestellt werden - dann war Ruhe.
Das soll den Lesern hier ins Bewusstsein führen, dass der Wagen derart umfangreich eingestellt werden kann, das selbst ein IT affiner Typ wie ich so seine Schwierigkeiten hat.
Während der ersten Fahrt muss ich sagen, dass ich sogar etwas überfordert war, denn wenn ständig was piept oder irgendwas nicht so funktioniert wie man es erwartet geht es einem auf die Nerven. Zudem befand sich mein Fahrzeug auf der Navikarte nicht auf der Straße sondern konstant ca. 1 cm daneben und ich vermutete einen Fehler.
Zu Hause angekommen startete ich erstmal den Rechner, legte ein Benutzerkonto beim R-Link Store an und prompt wurden 3 Updates gefunden die installiert werden sollten. Auch hier braucht man ein wenig bis man sich zurecht findet, letztlich hat es aber funktioniert und bei meiner 2 Fahrt abends (auch um das LED Licht auszuprobieren) spielte ich die 3 Updates ein bzw. brauchte ich nur die SD Karte einzulegen und alles andere geschah alleine. Danach brauchte es zwar etwa 10 Minuten, bis das Fahrzeug auch auf der Karte dort war wo ich war, aber er fuhr ab diesem Zeitpunkt zumindest auf der Straße (und ich hoffe, dass das so bleibt!)
Die 2. Fahrt mit dem Wagen war dann auch schon etwas entspannter, wobei man die Aufregung nicht unterschätzen sollte die man hat, wenn man ein neues Fahrzeug übernimmt. Da es stock finster war, konnte ich auch die Ambientebeleuchtung in Augenschein nehmen, wobei ich die Helligkeit speziell für die Nacht noch etwas runter regeln muss.
Zum LED Licht ist zu sagen, dass dieses nicht schlechter ist wie bei einem aktuellen Audi A6, da ich mit so einem Modell zufällig gestern Nacht unterwegs war. Der Fernlichtassistent funktioniert beim Espace sogar besser - das überrascht mich ehrlich gesagt schon sehr, da jetzt Renault nicht sooo der Premiumhersteller ist.
Die Sitze im Initiale sind um eine Klasse besser als im Intens, da sie eine ausziehbare Sitzflächenverlängerung haben und das macht einen gewaltigen Unterschied. Die restlichen Einstellmöglichkeiten sind glaube ich identisch, wobei ich nicht mehr genau weiß, ob sich beim Intens die Sitzfläche auch neigen lässt wie im Initiale. Etwas schade finde ich, dass es die Sitzflächenbelüftung des Talisman im Espace (noch) nicht gibt. Ich finde, es hätte durchaus auch im Espace als Topmodell schon von Beginn an Einzug halten sollen. Die Lenkradheizung finde ich wiederum überflüssig.
Sonst kann ich derzeit noch nicht viel mehr sagen, da ich erst wenig gefahren bin, werde aber meine Eindrücke weiterhin posten.
Ach ja, bevor ich es vergesse - Bose Soundsystem. Der Erstkontakt war ehrlich gesagt nicht beeindruckend, da ich aber weiß, das auch Lautsprecher "eingefahren" werden müssen, hat sich der Eindruck von Morgens bis Abends wesentlich verändert. Als ich am Morgen meine SD Karte mit den Liedern einlegte, war vom Bass nur sehr wenig zu hören. Je länger die Anlage gelaufen ist, umso harmonischer hört sich das ganze an - ich habe diese Erfahrung auch schon bei meinem Heimkinosystem gemacht und man sollte der Anlage einfach etwas Zeit geben um sich auch entsprechend einzufahren (die Membranen werden durch den Betrieb leichtgängiger, wodurch auch mehr Luft bewegt wird).
Die Einstellmöglichkeiten des Seriensystems sind wesentlich umfangreicher, denn beim Bose lässt sich nur Fader/Balance und Bass/Höhe verstellen. Das war es auch schon, wobei die Anlage sehr natürlich abgestimmt ist, und alle Facetten sehr gut wiedergibt. Letztlich wurde das System von Bose auf den Innenraum des Espace abgestimmt und deshalb weniger Einstellmöglichkeiten notwendig sein dürften. Dem einen oder anderen wird das Seriensystem deshalb besser gefallen - das muss auch mal gesagt werden. Die Bose Anlage klingt aber trotzdem hervorragend.
Dienstag, 13. Oktober 2015
Mal was anderes - Warum man nicht zu Windows 10 wechseln sollte
Normalerweise schreibe ich hier nur Beiträge über Fahrzeuge, aber vielleicht interessieren ja den einen oder anderen unentschlossenen meine Erfahrungen mit Windows 10 und warum ich wieder zu Windows 7 zurück gewechselt bin.
Als dieses Jahr im Sommer das kostenlose Upgrade auf Windows 10 angeboten wurde war ich ganz euphorisch und habe das Betriebssystem relativ bald nach Erscheinen Anfang August installiert.
Grundsätzlich sieht es ganz nett aus, allerdings muss ich sagen, das Optik nicht alles ist, und wenn man so wie ich weiß wo man an den Systemeinstellungen in den tiefsten Einstellungen Veränderungen vornimmt stößt man schnell an Grenzen bzw. fragt man sich, warum die Zugänge dorthin derart kompliziert gemacht wurden.
Bei Windows 7 funktioniert der Einstieg in die Systemsteuerung über den Startbutton und direkt über den Menüpunkt Systemsteuerung - man ist dann sofort dort wo man (oder ich eben) hinwill.
Bei Windows 10 gibt es mehrere Möglichkeiten die Einstellungen zu ändern, wobei es einerseits die alte Systemsteuerung gibt (die aber erst mal gefunden werden muss!) und andererseits ein neues Menü mit größeren Symbolen, welches vermutlich für die Touchbedienung ausgelegt wurde.
Anfangs hatte ich auch Probleme auf meine Netzlaufwerke zuzugreifen, das dürfte jedoch durch ein Update behoben worden sein, wobei ich sagen muss, dass das in Windows 7 wesentlich schneller und stabiler läuft als bei Windows 10.
Völlig rätselhaft ist mir, wie es Microsoft wieder einmal geschafft hat, Systeme durch ein Betriebssystem langsamer zu machen. Ich verwende so für zwischendurch ein kleines Notebook mit einem U7300 Intel Core 2 Duo Prozessor, SSD und 4 GB Speicher. Mit Windows 7 läuft das Notebook absolut stabil, schnell und ohne Verzögerungen. Ganz anders mit Windows 10, hier gab es von Anfang an immer wieder Probleme mit hängen gebliebenen Programmen und das Internetsurfen war zum Teil eine Qual, da ein durchgängiges Scrollen nur bedingt möglich war.
Mag sein, dass mein Notebook nicht die notwendige Leistung mitbringt, doch funktioniert mit Windows 7 alles so wie es soll.
Warum man für das Herunterfahren von Windows 10 3 Klicks braucht und bei Windows 7 nur 2 sollte einem schon zu denken geben!
Es sind viele kleine Dinge die mich letztendlich dazu gebracht haben, dass ich meine Systeme wieder auf Windows 7 umgestellt habe (mit kompletter Neuinstallation) und ich bin der Meinung, das Windows 10 hauptsächlich User von Tabletcomputern anspricht bzw. solche, die vermutlich nie in eine Systemsteuerung einsteigen müssen.
Ich bin der Meinung, das Windows 7 auch in vielen Jahren noch ein äußerst bedeutendes Betriebssystem ist (so wie Windows XP). Da muss Microsoft schon enorm viel verbessern, das Windows 10 jemals in der Lage ist, dieses nahezu perfekte Betriebsystem zu ersetzen!
Als dieses Jahr im Sommer das kostenlose Upgrade auf Windows 10 angeboten wurde war ich ganz euphorisch und habe das Betriebssystem relativ bald nach Erscheinen Anfang August installiert.
Grundsätzlich sieht es ganz nett aus, allerdings muss ich sagen, das Optik nicht alles ist, und wenn man so wie ich weiß wo man an den Systemeinstellungen in den tiefsten Einstellungen Veränderungen vornimmt stößt man schnell an Grenzen bzw. fragt man sich, warum die Zugänge dorthin derart kompliziert gemacht wurden.
Bei Windows 7 funktioniert der Einstieg in die Systemsteuerung über den Startbutton und direkt über den Menüpunkt Systemsteuerung - man ist dann sofort dort wo man (oder ich eben) hinwill.
Bei Windows 10 gibt es mehrere Möglichkeiten die Einstellungen zu ändern, wobei es einerseits die alte Systemsteuerung gibt (die aber erst mal gefunden werden muss!) und andererseits ein neues Menü mit größeren Symbolen, welches vermutlich für die Touchbedienung ausgelegt wurde.
Anfangs hatte ich auch Probleme auf meine Netzlaufwerke zuzugreifen, das dürfte jedoch durch ein Update behoben worden sein, wobei ich sagen muss, dass das in Windows 7 wesentlich schneller und stabiler läuft als bei Windows 10.
Völlig rätselhaft ist mir, wie es Microsoft wieder einmal geschafft hat, Systeme durch ein Betriebssystem langsamer zu machen. Ich verwende so für zwischendurch ein kleines Notebook mit einem U7300 Intel Core 2 Duo Prozessor, SSD und 4 GB Speicher. Mit Windows 7 läuft das Notebook absolut stabil, schnell und ohne Verzögerungen. Ganz anders mit Windows 10, hier gab es von Anfang an immer wieder Probleme mit hängen gebliebenen Programmen und das Internetsurfen war zum Teil eine Qual, da ein durchgängiges Scrollen nur bedingt möglich war.
Mag sein, dass mein Notebook nicht die notwendige Leistung mitbringt, doch funktioniert mit Windows 7 alles so wie es soll.
Warum man für das Herunterfahren von Windows 10 3 Klicks braucht und bei Windows 7 nur 2 sollte einem schon zu denken geben!
Es sind viele kleine Dinge die mich letztendlich dazu gebracht haben, dass ich meine Systeme wieder auf Windows 7 umgestellt habe (mit kompletter Neuinstallation) und ich bin der Meinung, das Windows 10 hauptsächlich User von Tabletcomputern anspricht bzw. solche, die vermutlich nie in eine Systemsteuerung einsteigen müssen.
Ich bin der Meinung, das Windows 7 auch in vielen Jahren noch ein äußerst bedeutendes Betriebssystem ist (so wie Windows XP). Da muss Microsoft schon enorm viel verbessern, das Windows 10 jemals in der Lage ist, dieses nahezu perfekte Betriebsystem zu ersetzen!
Mittwoch, 24. Juni 2015
Renault Espace Intens 160 PS EDC - Abschlussbericht - Fazit
Wie angekündigt habe ich gestern spät abends noch eine
Nachtfahrt gemacht um auch die Qualität des LED Lichts zu testen und die
Funktion des Fernlichtassistenten zu beurteilen, da ich noch nie mit so etwas
unterwegs war.
Das LED Licht ist ok, mehr aber auch nicht. Zwar leuchtet das
Abblendlicht ganz gut aus, wenn ich das jetzt aber mit einem guten Xenonlicht
vergleiche ist die Leuchtkraft glaube ich nicht ganz so hoch. Ebenso ist das
Fernlicht aus meiner Sicht jetzt keine Offenbarung und das konnte bspw. mein
Laguna mit Bixenon und Kurvenlicht besser. Wo wir beim Thema Kurvenlicht sind.
Ich finde es wirklich schade, das Renault so etwas nicht auch noch eingebaut
hat, da es wirklich einen Vorteil bringt bei Nachtfahrten wenn ich die Kurve
hinein geleuchtet wird. So ist es eben wie bei jedem "normalen" Auto,
das man ein Ab- und Aufblendlicht hat.
Der Fernlichtassistent hingegen funktioniert einigermaßen
gut, wobei auch Fahrzeuge die ca. 2 km vorausfahren dazu führen, dass das
Fernlicht abgeschaltet wird bzw. auch Straßenlaternen bewirken den selben
Effekt. Trotzdem finde ich das System sehr brauchbar und man erspart sich
wieder eine Tätigkeit die das Fahrzeug übernimmt.
Verarbeitungsqualität - Geräusche
Bei vielen wird die Qualität eines Fahrzeuges an der
Verarbeitungsqualität definiert und es wird sehr viel Augenmerk darauf
gerichtet, wie der Wagen innen verarbeitet ist (obwohl die technische
Zuverlässigkeit bei einem Auto eigentlich die größere Rolle spielen sollte).
Der Espace ist grundsätzlich, soweit ich das von dem Fahrzeug
welches ich getestet habe, sagen kann sehr gut verarbeitet. Ja es gibt dort und
da Geräusche wenn man über Fahrbahnunebenheiten fährt, aus dem Bereich des
Glasdaches (bzw. dessen Abdeckung) oder den Sonnenblenden vernimmt man das eine
oder andere Geräusch, wobei sich das in Grenzen hält.
Die verwendeten Materialien sind größenteils sehr gut und es
sieht auch alles gut aus. Bei ein paar Details merkt man dann vielleicht einen
Unterschied zu einem 80.000 Euro Auto, wie z.B. der Einfassung der Instrumente.
Die Verwendeten Kunststoffe sind im oberen Bereich
gepolstert, wie es leider mittlerweile üblich ist unten aber nicht. Ob das
Hartplastik schmutz- und kratzempfindlich ist stellt sich erst nach einiger
Zeit heraus weshalb ich das jetzt nicht beurteilen kann.
Verbrauch
Im Prospekt liest man folgende Verbräuche:
Städtisch - 5,1 l/100 km
Außerstädtisch - 4,4 l/100 km
Durchschnittlich - 4,7 l/100 km
Aufgrund dieser Werte habe ich mir eigentlich erwartet, dass
der Wagen sehr sparsam ist. Ich habe gestern einen normalen Arbeitstag mit dem
Wagen verbracht - sicher auch mit einigen Kurzstrecken, habe aber auch 4
längere Fahrten Überland bzw. Autobahn gemacht und bin aktuell bei einem
Durchschnittsverbrauch von 6,9 l/100 km laut Bordcomputer. Wenig ist das nicht,
vor allem wenn man sich die Werte oben ansieht.
Den Luftdruck in den Reifen habe ich übrigens selbst nach
meinem Beitrag von gestern kontrolliert, bis auf einen Reifen waren alle
richtig befüllt und auch hier fehlten nur 0,1 Bar. Somit wirkt sich das nicht
auf den Verbrauch aus.
Man muss natürlich berücksichtigen wie groß der Wagen ist und
durch die Bodenfreiheit ist der Luftwiderstand auch entsprechend schlechter.
Wie mit dem Wagen jemand mit 4,4 l/100 km unterwegs sein kann ist mir aber
ehrlich gesagt ein Rätsel und selbst die 5,1 im städtischen Bereich sind
unglaubwürdig.
Bleibt noch die Möglichkeit die Verbrauchswerte mit anderen
Fahrzeugen zu vergleichen. Mein Qashqai verbrauchte im Jahresmittel etwa 7,5
l/100 km, mein letzter 520dA 6,3 l/100 km, wobei der BMW auf Langstrecke auf
5,7 runter gegangen ist. Mich stören jetzt bei normalem Einsatz die 6,9 l/100
km nicht, interessant wäre es, ob der Verbrauch auf der Langstrecke auch in
entsprechendem Maß runter geht.
Gestern habe ich im Sportprogramm voll beschleunigt (der Wagen hat mittlerweile 1.500 km am Tacho und ich glaube der verträgt das jetzt schon).
Gestern habe ich im Sportprogramm voll beschleunigt (der Wagen hat mittlerweile 1.500 km am Tacho und ich glaube der verträgt das jetzt schon).
Kurios ist, dass der Wagen bei Vollgas eine schlechtere
Beschleunigung hat als bei 3/4 Gas. Das soll heißen, dass bei halb oder 3/4 Gas
der Wagen so richtig aus dem Drehzahlkeller mit den 380 NM beschleunigt, diese
bei Vollgas aber nicht so recht zur Geltung kommen.
Ob das nun normal ist oder vielleicht mit der Aussage zu tun
hat, dass das Steuergerät die volle Leistung erst bei 6.000 km frei gibt, kann
ich leider nicht sagen.
Bei einem Biturbo sollte es aber so sein, das über den
gesamten Drehzahlbereich eine gute Leistung vorhanden ist weshalb ich schon
gespannt bin, wenn die ersten diese Grenze überschritten haben, ob sich da noch
entscheidendes tut in Hinblick auf die Kraftentfaltung und Beschleunigung.
Nachdem ich glaube, dass ich die meisten Bereiche des Fahrzeuges in den letzten 3 Beiträge beschrieben habe, möchte ich zum Fazit kommen:
Nachdem ich glaube, dass ich die meisten Bereiche des Fahrzeuges in den letzten 3 Beiträge beschrieben habe, möchte ich zum Fazit kommen:
FAZIT
Pro:
Sehr hoher Fahrkomfort mit dem aktiven Fahrwerk
Motor hat einen sehr guten Durchzug
Preis-/Leistungsverhältnis in Anbetracht der Ausstattung gut
Soundsystem
Aktives Fahrwerk/4Control
Sitzkomfort
Komfortfeatures
Neutral:
LED Licht - es fehlt das Kurvenlicht bzw. die Leuchtkraft
beim Fernlicht
Konfigurierbarkeit - da blicken Leute ohne Affinität zur
Technik bzw. ältere Personen nicht durch
EDC konzeptbedingt beim wegfahren und kriechen
Contra:
leichte Verarbeitungsmängel bzw. Defizite bei der
Materialauswahl (Hartplastik an Kontaktstellen)
Verbrauch
Platzverhältnisse auf der Rücksitzbank
mangelnde Sportlichkeit (für den der es braucht)
Ablagen um den Fahrer
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